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Die Natur bietet unzählige Momente des Entdeckens und Lernens. Kinder sind neugierig und wollen verstehen, wie die Welt um sie herum funktioniert. Auf selbstverständliche Art und Weise beobachten und hinterfragen sie die Tier- und Pflanzenwelt und lassen sich davon begeistern. Biologische, chemische und physikalische Prozesse sind Teil unserer Natur und sollten in Alltagserfahrungen und spannenden Bildungsangeboten thematisiert werden.

Wovon ernähren sich Vögel? Welche Tiere sind Nesträuber? Warum tarnen sich manche Tiere?

Nestbau im Grünen Nestbau im Grünen Nestbau im GrünenNestbau im Grünen

Voraussetzung

  • Das Angebot kann in einen Spaziergang oder bspw. Wald-Tag integriert werden.
  • Das Angebot wird in mehreren Teams von jeweils 3–6 Kindern durchgeführt.

 

Vorbereitung

  • Für das Angebot werden folgende Materialien benötigt: 20 kleine Stöcke (ca. 10–15 cm lang), Chenilledraht in verschiedenen Farben (rot, blau, grün und braun – besser bekannt als Pfeifenputzdraht).
  • Jeweils fünf kleine Stöcke werden mit einem kleinen Stück Chenilledraht in einer Farbe umwickelt, diese werden vor Spielbeginn auf einer festgelegten Fläche versteckt. Diese Stöcke stellen die Raupen und Würmer für das Spiel dar.
  • Wählen Sie eine Wiese oder ein Waldstück, auf der / in dem viele kleinere Zweige oder Stöcke vorhanden sind.

 

Durchführung

  • Das Angebot, die notwendigen Spielregeln und die Materialien werden erklärt sowie die festgelegte Spielfläche gezeigt.
  • Jeweils 3–6 Kinder bilden eine Vogelfamilie, bspw. Lerche, Amsel, Fink.
  • Alle Kinder helfen zuerst, das Nest ihrer Vogelfamilie aus Zweigen und Stöcken zu bauen, so groß, dass am Ende alle hineinpassen.
  • Die Kinder sprechen sich ab, wer in der ersten Spielrunde welche Rolle übernimmt (Vogelmutter, Vogelvater, Vogelkinder).
  • Das Spiel beginnt: Die „Vogelkinder“ hocken im Nest und die „Vogeleltern“ haben die Aufgabe, Raupen und Würmer für sie zu suchen. Gleichzeitig müssen sie aber auch auf die „Vogelkinder“ aufpassen.
  • Sie, die pädagogische Fachkraft, übernehmen die Rolle eines Wildtieres, welches Kleinvögel frisst (z. B. Eichhörnchen).
  • Das „Wildtier“ versucht sich immer wieder den Nestern zu nähern und die „Vogelkinder“ zu rauben (antippen des entsprechendes „Vogelkindes“). Dieses muss dann das Nest verlassen.
  • Im Anschluss wird mit den Kindern ausgewertet, welche Farben der Raupen und Würmer leicht zu finden waren und welche nicht.

 

Was lernen die Kinder?

  • Wissen über das Verhalten und die Gewohnheiten von Vögeln und Nesträubern
  • Förderung des Sozialverhaltens (Kooperation – gemeinsames Bauen und Absprechen)
  • Kennenlernen und Einhalten von Spielregeln

Weitere Projekte rund um die belebte und unbelebte Natur finden Sie in unserem neuen Buch Natur erleben im Kindergarten. 30 Ideen für die Bildungsarbeit mit 4- bis 6-jährigen Kindern.

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